Die Geschichte der Dermatologie in München ist seit dem 13. Jahrhundert durch das St. Nikolai-Spital für Unheilbare am Gasteig,
früher Lepra-Haus genannt, und das Leprosorium in Schwabing dokumentiert. Das St. Nikolai-Spital wurde 1859/60 provisorisch nach Untergiesing verlegt, bis 1877 ein Neubau an der Ismaningerstraße bezogen wurde.
In diesem "Krankenhaus rechts der Isar" bestand seit 1834 eine Abteilung für Haut- und Geschlechtskranke, die 1929 geschlossen wurde, so daß dem heutigen Klinikum rechts der Isar bis zum Jahr 1967 keine eigene Dermatologie zugeordnet war.
1967 wurde dann mit der Gründung der Fakultät für Medizin der Technischen Universität München der Lehrstuhl für Dermatologie und Venerologie geschaffen, auf den Universitäts-Professor Dr. med. Dr. phil. Siegfried Borelli berufen wurde und den er bis zum 15.6.1995 innehatte. Als Ort der Dermatologischen Klinik und Poliklinik wurde das Klinikum am Biederstein in Schwabing neben dem Englischen Garten und Kleinhesseloher See bestimmt, das bis dahin als städtisches internistisches Krankenhaus diente. Der Betrieb der Stationen und der Poliklinik wurde am 24.11.1969 aufgenommen.
Seit 16.6.1995 ist Universitäts-Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring Direktor der Dermatologischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, die im Sommersemester 1996 in "Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie" umbenannt wurde.
1997/1998 wurde durch Mittel aus Privatisierungserlösen im Rahmen der "Offensive Zukunft Bayern" das "Zaum - Zentrum Allergie und Umwelt" neu errichtet und 1999 feierlich eröffnet.
